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Global denken -
lokal handeln!
Seit Juni 2002 hat Leverkusen einen
eigenen Stadtkaffee. Mit einer Kaffeetafel vor
der Stadt-Info in Leverkusens Stadtmitte wurde
der Leverkusen Café der Öffentlichkeit
vorgestellt. Prominente Leverkusener Persönlichkeiten
aus Politik, Kultur und Kirche nahmen daran teil.
Der mild-aromatische Kaffee erfreut sich zunehmender
Beliebtheit: Im ersten Jahr sind bereits mehr
als 1,2 Tonnen verkauft worden.
Der
Leverkusen Café bezieht immer mehr BürgerInnen
in den Fairen Handel ein. Das Besondere an diesem
Stadtkaffee ist, dass sich sowohl LeverkusenerInnen
als auch LateinamerikanerInnen freuen können.
Denn der Faire Handel tut den Kaffeebauern gut
und die top Bio-Qualität den Kaffeetrinkern.
Dies ist ein weiterer Beitrag im Rahmen der internationalen
Entwicklungszusammenarbeit und der Lokalen Agenda
21, für die sich LeverkusenerInnen und die
Stadt Leverkusen seit Jahren einsetzen. Beispielhaft
dafür steht das Engagement für die Partnerstadt
Chinandega in Nicaragua.
Die
Lokale Agenda 21 ist Teil des Aktionsprogramms
Agenda 21, das 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de
Janeiro beschlossen wurde. Ihr Ziel ist die Gestaltung
einer Stadt zum Wohlfühlen, Arbeiten und
Leben – heute und zukünftig für
uns und unsere Kinder: sozial, umweltfreundlich
und wirtschaftlich.
Der
Arbeitskreis "Eine Welt" unterstützt
den Leverkusen Café mit Aktionen wie das
"Café-Kabarett – Eine bunte
Kaffee-Lese" am 22. März 2003.
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